14.10.2014

CDU strebt stärkere Vernetzung der Kommunalpolitiker an

Generalsekretärin Katrin Schütz und Gudrun Heute-Bluhm beim Netzwerk-Treffen Kommunalpolitik (Bild: CDU-BW)

"Die Kommunalpolitiker sind eine der wichtigen Stützen in der CDU", so KPV-Landeschef Thorsten Frei (Bild: CDU-BW)

Die Möglichkeit zum Meinungsaustausch stand im Vordergrund (Bild: CDU-BW)

CDU-Landeschef Strobl: "Ich bin leidenschaftlicher Kommunalpolitiker."(Bild: CDU-BW)


Zum Netzwerk-Treffen Kommunalpolitik der CDU Baden-Württemberg kamen erfahrene und frisch gebackene Mandatsträger der Partei in Stuttgart zusammen. "Die Kommunalpolitiker sind eine der wichtigen Stützen der Südwest-CDU", so der KPV-Landesvorsitzende Thorsten Frei.

Ein erstes Netzwerk-Treffen der Kommunalpolitiker der CDU Baden-Württemberg in der Staatsgalerie in Stuttgart bot den Mitgliedern der CDU und der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) die Möglichkeit zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Dabei wurde über aktuelle Themen wie Asylpolitik, Schulstandardorte, demografischer Wandel sowie Inklusion diskutiert. Mit über 5.000 Mandatsträgern sind die Kommunalpolitiker eine starke Gruppe und eine der wichtigen Stützen der CDU Baden-Württemberg.

CDU-Generalsekretärin Katrin Schütz berichtete von ihren ersten Begegnungen mit der Kommunalpolitik und schilderte, wie hilfreich Erfahrungsaustausch bei der Problemlösung vor Ort sein kann. Der KPV-Landeschef und ehemalige Oberbürgermeister von Donaueschingen, Thorsten Frei, nannte die Kommunalpolitik "die starke Basis der CDU". Die Arbeit der Kommunalpolitiker in den kommunalen Gremien macht die CDU vor Ort ansprech- und erlebbar. Sie zeigt, dass die Union sich um die Bürger und ihre Zukunft kümmere.

Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg und ehemals Oberbürgermeisterin von Lörrach, berichtete über die Arbeit der Kommunalen Landesverbände: "Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder gegenüber dem Land, dem Bund und der Europäischen Union." Wichtig sei auch die Zusammenarbeit in der Kommunalpolitik, auch über Parteigrenzen hinweg. Gudrun Heute-Bluhm sprach sich ferner für eine bessere Zusammenarbeit in der Landespartei aus, beispielsweise von Kommunalpolitischer Vereinigung und Mittelstandsvereinigung.

Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl kritisierte die Arbeit von Grün-Rot. "Die Landkreise und Kommunen brauchen mehr Geld von der Landesregierung für die Flüchtlingspolitik. Bayern erstattet den Kommunen 100 Prozent der Unterbringungskosten. Das muss auch der Maßstab für Baden-Württemberg sein", so Strobl.

Weiterhin wies der CDU-Landeschef darauf hin, dass das Land Baden-Württemberg die Mittel für die Angelegenheiten ausgeben soll, für die sie vorgesehen sind: "Das Geld für die Inklusion der Menschen mit Behinderung soll auch dazu benutzt werden." Thomas Strobl: "Ich bin leidenschaftlicher Kommunalpolitiker. Die Ergebnisse der Arbeit in der Kommunalpolitik sind unmittelbar und direkt zu sehen."

Im Anschluss fanden Gespräche statt, bei denen sich die Gäste Rat von Experten aus der Kommunalpolitik, wie dem Oberbürgermeister Wolfgang Lützner, der Regionalrätin Susanne Wetterich und dem KPV-Kreisvorsitzenden Michael Till, holen konnten. In einer lockeren Atmosphäre wurden Meinungen, Erkenntnisse und Erlebnisse aus der Praxis ausgetauscht. Am Ende des Abends waren sich alle Anwesenden darüber einig, die Gespräche bei weiteren Treffen fortzusetzen.

 

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