06.05.2015

CDU-Landeschef Strobl fordert auch Grün-Rot zum Handeln auf

CDU-Landeschef Thomas Strobl fordert auch Grün-Rot zum Handeln auf (Bild: Uwe Schlick / pixelio.de)


Heute wurde in Berlin die Polizeiliche Kriminalstatistik 2014 vorgestellt. Aus ihr geht hervor, dass bundesweit die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle um 1,8 Prozent gestiegen ist - in Baden-Württemberg stieg die Zahl von 2013 auf 2014 jedoch um 19,4 Prozent.

"Wohnungseinbrüche sind Gift für das Sicherheitsgefühl der Menschen. Dafür möge bitte endlich auch die grün-rote Landesregierung eine Sensibilität entwickeln und entsprechend handeln! Jeder Einbruch ist auch ein Einbruch in die Intimsphäre der Opfer. Im Bund wird die Union deshalb die zunehmende Zahl von Einbrüchen mit konkreten Maßnahmen wirksam bekämpfen. Daran darf sich Grün-Rot ein Beispiel nehmen", erklärte CDU-Landeschef Thomas Strobl.

"Die Ausstattung der Polizei ist ein zentraler Punkt. Der Bund erhöht deshalb in diesem Jahr die Anzahl der Bundespolizisten im dreistelligen Bereich. Das hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière erreicht. Die Innenpolitiker der Unionsfraktion unterstützen de Maizière voll und ganz bei den Beratungen für den Haushalt 2016, um auch dort mehr für Innere Sicherheit zu investieren", so Strobl weiter.

"Entscheidend ist aber auch die Prävention: Deshalb werden wir im Bund die bereits existierende Förderung des Einbaus sicherer Türen und Fenster durch die KfW schnell ausbauen. Darüber sind wir uns in den Koalitionsfraktionen einig und wir werden dies rasch umsetzen. Auf diese Weise können Bürger demnächst einen Zuschuss für sichere Fenster und Türen erhalten. Für diese Maßnahme spricht, dass über 40 Prozent der Einbrüche im Versuchsstadium abgebrochen werden. Vorbeugen ist besser - und deshalb machen wir unsere Wohnungen sicherer und wir fördern das mit einem Barzuschuss!

Einbrüche sollen nach Auffassung der Unionsfraktion künftig härter bestraft werden. Ein bandenmäßig begangener Einbruch soll nicht mehr als minder schwerer Fall geahndet werden, sondern generell die Mindeststrafe von sechs Monaten gelten. Zudem wollen wir die Befugnisse der Polizei verbessern und eine Telefonüberwachung auch beim Wohnungseinbruchdiebstahl zulassen. Dieses Mittel kann helfen, die immer professionelleren internationalen Einbrecherbanden zu fassen.

Mit diesem Maßnahmenbündel treten wir der steigenden Anzahl von Einbrüchen tatkräftig entgegen. Wir begrüßen, dass auch die SPD bereit ist, etwas zur Förderung von Sicherungsmaßnahmen zu tun. Die CDU-geführte Koalition in Berlin redet nicht, sondern sie handelt - zum Wohl der Bürger. Daran darf sich Grün-Rot gerne ein Beispiel nehmen! Leider liegt Baden-Württemberg nach vier Jahren Grün-Rot vorne: bei der Zunahme der Wohnungseinbrüche. Auf diesen Spitzenplatz können wir aber gerne verzichten!"

 

KAMPAGNEN & AKTIONEN

Aktuell auf CDU.TV