17.06.2013

CDU Baden-Württemberg stellt Konzept für den Ausbau der Ganztagesschule vor

CDU Baden-Württemberg für mehr Ganztagsschulen im Land (Bild: CDU-BW)

Pressekonferenz mit Roderich Kiesewetter, Susanne Eisenmann, Thomas Strobl und Georg Wacker (Bild: CDU-BW)


Weitere Themen im CDU-Landesvorstand: Hochwasser und Sicherheitspolitik - Die Landesregierung unternehme beim Ausbau der Ganztagesangebote zu wenig

Die Auswirkungen des Hochwassers im Land, ein im Arbeitskreis Bundeswehr der CDU Baden-Württemberg erarbeitetes Papier zur Sicherheitspolitik sowie der Ausbau der Ganztagesschule in Baden-Württemberg standen im Mittelpunkt der Sitzung des CDU-Landesvorstandes in Stuttgart.

"Der Ausbau der Ganztagesschule ist eine gigantische Herausforderung", so der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl: "Wir können den Familien nicht bis zum Beginn der Grundschulzeit ein umfassendes Betreuungsangebot machen, sie aber dann mit dem Eintritt in die Grundschule alleine da stehen lassen. Das ist eine absurde Situation: mit dem einen Fuß auf dem Gaspedal, mit dem anderen auf der Bremse. Dann entsteht beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule eine Betreuungslücke. Daran hängt viel, etwa auch die Frage nach der ungleichen Bezahlung von Frauen und Männern, die Frage nach den Karrierechancen von Frauen und so weiter."

Die grün-rote Landesregierung unternehme hier zu wenig, so Strobl weiter: "Die Grünen haben sich mit Familienpolitik beschäftigt, auch mit Ganztagsbetreuung und Ganztagesschule. Es passt aber nicht zusammen, dass sie das Thema so ins Schaufenster stellen wollen – zugleich aber haben sie einen Ministerpräsidenten, der unseren Brief mit dem Vorschlag eines gemeinsamen Pakts zum Ausbau der Ganztagesschule seit inzwischen mehr als vier Monaten unbeantwortet lässt."

Nun hat der CDU-Landesvorstand das – maßgeblich von der Stuttgarter Bildungsbürgermeisterin Susanne Eisenmann, dem CDU-Bildungsexperten Georg Wacker sowie dem CDU-Haushaltsexperten Klaus Herrmann erarbeitete – Konzept für den Ausbau der Ganztagesschule diskutiert und beschlossen.

"Wir halten unser Gesprächsangebot an die Landesregierung aufrecht", so der Landesvorsitzende. "Das Thema ist für die Menschen, die Familien im Land zu wichtig und zu bedeutend für parteipolitische Spielchen. Um die Ernsthaftigkeit unseres Angebots zu unterstreichen, drücken wir uns auch nicht vor dem naturgemäß unangenehmen Thema der Finanzierung. Wir sind bereit, gemeinsam mit der grün-roten Landesregierungen Einsparungen im Landeshaushalt zu tragen", so Strobl abschießend.

 

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