28.11.2011

Bahnchef Grube: "Stuttgart 21 so schnell wie möglich innerhalb der veranschlagten Kosten realisieren"

Bahnchef Rüdiger Grube (Bild: Pro Stuttgart 21)


Einen Tag nach der Volkabstimmung in Baden-Württemberg zeigte sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, erfreut über das Ergebnis.

"Es ist ein sehr gutes Ergebnis für das Land Baden-Württemberg, die Stadt Stuttgart, die Region, die Deutsche Bahn und nicht zuletzt für ganz Deutschland", sagte Grube auf einer Pressekonferenz der Bahn in Berlin. "Die Menschen in Baden-Württemberg haben mit ihrem Votum ein klares Signal gesendet und eine eindeutige Entscheidung getroffen. Die große Zustimmung zum Projekt Stuttgart 21 zeigt auch, dass die Bürgerinnen und Bürger mit langfristig notwendigen Investitionsentscheidungen verantwortungsvoll umgehen."

Der Bahnchef unterstrich, dass in der jüngeren Bahngeschichte noch kein Projekt dermaßen transparent und umfänglich mit den Bürgern diskutiert worden sei. "Wir werden uns auch weiterhin aktiv vor Ort dem Dialog mit den Menschen stellen. Der Dialog ist mit dem gestrigen Tag nicht beendet", so Grube.

Gestärkt sieht sich die Bahn auch durch Umfragen: Danach haben 90 Prozent der Bürger erklärt, sie wollen die Volksentscheidung annehmen. "Auf dieser Basis lässt sich, so bin ich überzeugt, vernünftig arbeiten", sagte Grube. "Ab heute sollte es daher kein Gegeneinander von Befürwortern und Kritikern mehr geben, sondern ein Miteinander, um das Projekt voranzubringen."

Grube dankte dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten für seine klare Zusage, das Ergebnis der Volksabstimmung zu akzeptieren. "Gemeinsam mit Herrn Kretschmann und der gesamten Landesregierung wollen wir jetzt alles tun, unserer Verantwortung gerecht zu werden und das Projekt so schnell wie möglich umzusetzen." Die Bahn würde dabei alles tun, Stuttgart 21 innerhalb der veranschlagten Kosten zu realisieren.

Quelle: Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V.

 

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