13.08.2012

"Baden-Württemberg sollte sich an der Aufarbeitung des Unrechts beteiligen"

Bild: CDU-BW


CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl zum 51. Jahrestag des Mauerbaus - Ministerpräsident Kretschmann soll prüfen, ob sich das Land Baden-Württemberg an der Finanzierung des Forschungsprojekts über die Opfer des DDR-Staatsterrors an der früheren innerdeutschen Grenze beteiligen könne

"Auch heute – 51 Jahre nach dem Tag des Mauerbaus am 13. August 1961 – dürfen wir nicht zulassen, dass die Brutalität des DDR-Unrechtsregimes in Vergessenheit gerät", erklärt der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl am heutigen 13. August 2012: "Das sind wir den Opfern dieser Diktatur und auch der heute jüngeren und jungen Generation schuldig. Gerade auch die erschreckende Unkenntnis vieler junger Menschen über die deutsch-deutsche Geschichte, die Teilung Deutschlands und die Berliner Mauer zeigt, dass es in der aufklärenden Lehre auch in Baden-Württemberg Nachholbedarf gibt."

Aus diesem Grund begrüßt Strobl die Förderung der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße in Berlin: Kulturstaatsminister Bernd Neumann hatte am Freitag den entsprechenden Förderbescheid übergeben. Damit startet ein Forschungsprojekt über die Opfer des DDR-Staatsterrors an der früheren innerdeutschen Grenze zwischen der BRD und der DDR, das vom Bund sowie den Ländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen getragen wird: "Die Aufarbeitung des DDR-Staatsterrors ist aber eine Aufgabe, die sich der Gesellschaft insgesamt stellt. Es ist falsch, dass sich an der Finanzierung dieses Forschungsprojekts nur der Bund und drei Länder beteiligen."

Daher hat sich Thomas Strobl mit einem Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann gewendet und darin gebeten, "einen möglichen Beitrag des Landes Baden-Württemberg an der Finanzierung dieses Projekts zu prüfen".

 

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