14.06.2012

"Baden-Württemberg darf bei der Forschung, Entwicklung und Erprobung der Elektromobilität nicht zurückzufallen"

Bild: 3alexd / istockphoto.com


Der Übergang von konventionellen Verbrennungsmotoren zu Elektroantrieben ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zu den Mobilitätsformen der Zukunft. Eine Delegation der Landtagsfraktion der CDU besuchte deshalb jetzt das E-Mobilitätszentrum und die Stadtwerke Karlsruhe, um sich über Stand und Potenziale der Elektromobilität zu informieren.

"Wir sind überzeugt, dass gerade das Automobilland Baden-Württemberg bei der Forschung, Entwicklung und Erprobung der Elektromobilität nicht zurückzufallen darf", sagte die verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Nicole Razavi.

Die CDU-Verkehrspolitiker, zu denen neben Razavi auch der Karlsruher Abgeordnete Manfred Groh, der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Landtags Rudolf Köberle sowie die Abgeordneten Felix Schreiner und Joachim Kößler gehörten, trafen am Karlsruher E-Mobilitätszentrum zu Gesprächen mit der Ersten Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe Margret Mergen, dem Vorsitzenden des Automotive Engineering Network Südwest (AEN) Dr. Klaus Neb, dem Leiter des E-Mobilitätszentrums Uwe Timrott und weiteren Experten vom Zentrum für Mobilitätssysteme des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), vom Fraunhofer Institut für chemische Technologie (ICT), der Daimler AG, von SEW Eurodrive und der OrangeBike Concept GmbH zusammen. Alle Aspekte der Elektromobilität - von der Batterietechnik über die Infrastruktur bis zu den Fahrzeugen - kamen dabei zur Sprache. Auch ganz handfest konnten sich die Abgeordneten einen Eindruck von den neuesten Pedelecs und Elektroautos verschaffen.

Anschließend trafen die CDU-Abgeordneten bei den Stadtwerken Karlsruhe mit Dr. Thomas Schnepf, Leiter der Stabstelle Strategische Planung der Stadtwerke, und Stephan Wunnerlich, Senior Manager Innovationen und Energiedienstleistungen der EnBW, zusammen. Dabei standen der Aufbau einer standardisierten Ladeinfrastruktur und die Einbindung von Elektrofahrzeugen in zukünftige intelligente Stromsysteme im Vordergrund.

Beeindruckende Fortschritte und große Herausforderungen

Die CDU-Abgeordneten zeigten sich beeindruckt von den Fortschritten und den Potentialen der Elektromobilität. "Elektro- und Hybridfahrzeuge bieten vor allem im Kurz- und Mittelstreckenbereich große Chancen. Zugleich kann die Elektromobilität bei gleichzeitigem Ausbau regenerativer Energien einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten", so lautete das positive Fazit von Manfred Groh.

"Bei allen Erfolgen müssen aber auch die Schwierigkeiten realistisch betrachtet werden", mahnte Nicole Razavi. "Bedenket man die zu erwartenden Effizienzsteigerungen bei Verbrennungsmotoren, so ist kurz- und mittelfristig noch von einem Mix aus Elektroantrieb, Hybrid-Antrieb und Verbrennungsmotor auszugehen." Auch konzentrierten sich die Konzepte und Projekte der Elektromobilität bisher fast ausschließlich auf Großstädte. Die CDU-Landtagsfraktion behält jedoch das ganze Land im Blick: "Intelligente Verkehrskonzepte müssen nicht nur für die Ballungsräume, sondern für alle Regionen Baden-Württembergs entwickelt werden", so Razavi.

Quelle: CDU-Landtagsfraktion

 

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