16.05.2014

Arbeitskreis Integration zu Besuch beim GOSPEL-Forum in Stuttgart

Arbeitskreis Integration zu Besuch beim GOSPEL-Forum in Stuttgart (Bild: CDU-BW)

Dennis Kamkam, Reggie Ocampo und Christoph Scharnweber vom GOSPEL-Forum (Bild: CDU-BW)

Michael Blume (links) hielt einen Vortrag zur "Religiösen Vielfalt im Land" (Bild: CDU-BW)


Im Rahmen der letzten Sitzung besuchten die Mitglieder des Arbeitskreises Integration das GOSPEL-Forum in Stuttgart-Feuerbach. Dabei handelt es sich um ein modernes, christliches Zentrum, das bei Veranstaltungen an den Wochenenden von vielen tausend Menschen besucht wird.

"Menschen aus allen Altersgruppen, Kulturen, Sprachen und religiösen Hintergründen fühlen sich im GOSPEL-Forum zu Hause, erleben dort Inspiration für ihren Lebensalltag, geistliche Ermutigung und Freundschaft. Insgesamt treffen sich in diesem freikirchlichen Zentrum 80 verschiedene Nationalitäten", betonte die Vorsitzende Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Besichtigung.

Begleitet wurden die Mitglieder des Arbeitskreises Integration von Christoph Scharnweber, einer der Pastoren im GOSPEL-Forum, von Dennis Kankam, dem Leiter einer multikulturell gemischten Jugendgruppe, sowie von drei Leitern ausländischer Kirchen des Zentrums: dem Pastor der philippinischen Kirche, Reggie Ocampo, dem Pastor der spanisch sprechenden Latinos, Marco Hernandez, und einem Pastor der iranisch christlichen Kirche, die über ihre Arbeit berichteten und für Fragen zur Verfügung standen.

Beim anschließenden Vortrag des Religionswissenschaftlers Michael Blume stand die "Religiöse Vielfalt in Baden-Württemberg" im Mittelpunkt. Michael Blume informierte darüber, dass über 80 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg einer Religionsgemeinschaft angehören. "Während die Anzahl der Katholiken im Land in den letzten Jahren durch Zuwanderung gewachsen ist, ist die Zahl der Protestanten rückläufig", so Blume. Das Interesse an den Freikirchen in Baden-Württemberg sei dagegen stark gestiegen.

Der Religionswissenschaftler hob hervor, dass religiösen Bürgern nicht nur die Ehe wichtig sei, sondern dass sie im Durchschnitt auch mehr Kinder bekämen und ein ausgeprägteres Verantwortungsgefühl entwickeln, als dies bei nicht-religiösen Menschen der Fall sei. "Nicht zuletzt deshalb nimmt das bürgerschaftliche Engagement in Baden-Württemberg eine so herausragende Stellung im Vergleich der Bundesländer ein. Mit einem Anteil von 42 Prozent Ehrenamtlichen liegen wir an der Spitze", konstatierte Friedlinde Gurr-Hirsch.

Da dies erheblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt, setzt sie sich dafür ein, Menschen mit Migrationshintergrund noch besser in unsere Vereine und Kirchen zu integrieren. "Wir dürfen die Chancen, die in der Vielfalt unserer Gesellschaft liegen, nicht verschenken", mahnte die Landtagsabgeordnete.

Der Arbeitskreis Integration der CDU Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gesetzt, unterschiedliche integrationspolitische Themen und Fragestellungen zu ergründen. Vorsitzende des Arbeitskreises ist die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch, die im Integrationsausschuss des baden-württembergischen Landtags mitwirkt.

Bilder vom Besuch des Arbeitskreises Integration beim GOSPEL-Forum in Stuttgart-Feuerbach finden Sie bei Facebook und Flickr.

Quelle: Arbeitskreis Integration der CDU Baden-Württemberg

 

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