13.06.2013

Arbeitskreis Integration der Landes-CDU besuchte Firma TOKER telecom

AK Integration der CDU Baden-Württemberg besuchte Firma TOKER telecom (Bild: Friedlinde Gurr-Hirsch)


In regelmäßigen Abständen beschäftigt sich der Arbeitskreis Integration der CDU Baden-Württemberg mit verschiedenen integrationspolitischen Themen und Fragestellungen. Vor kurzem waren die Mitglieder des Arbeitskreises bei der Firma TOKER telecom zu Gast.

Vorsitzende des AK Integration ist die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch, die Mitglied im Integrationsausschuss des baden-württembergischen Landtages ist. Um mit den Wirtschaftsakteuren vor Ort im Unternehmen ins Gespräch zu kommen, fand der fachliche Austausch in den Büroräumen von TOKER telecom statt. TOKER ist ein in Stuttgart ansässige Telekommunikationsfirma mit 35 Mitarbeitern, die von Geschäftsführer Mehmet Toker geleitet wird, der zugleich Vorstandsvorsitzender des deutsch-türkischen Unternehmerverbandes SELF e.V. ist.

Im Mittelpunkt des Gesprächsaustauschs stand das Thema "Diversity". Dazu referierten die Gäste Feruk Ceran und Nejdet Niflioglu. Feruk Ceran ist Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Kreises der CDU und Nejdet Niflioglu leitet das erste und größte Mitarbeiternetzwerk in Deutschland, den Daimler-Türk-Treff. Nejdet Niflioglu hat sich durch seine Tätigkeit als "Diversity Manager" einen Namen gemacht und berät Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen des Integrationsgipfels der Bundesregierung. Für ihn ist die Förderung von Vielfalt – "Diversity" – wie es in Wissenschaft und Wirtschaft genannt wird, zwingend notwendig, um unseren Lebensstandard zu bewahren. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels könne auf das Potenzial gut ausgebildeter Menschen mit Migrationshintergrund nicht verzichtet werden.

Darüber hinaus tragen vielfältig zusammengesetzte Arbeitsteams zur Steigerung des Unternehmenserfolgs bei. "Für die Firmen in Baden-Württemberg ist die Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund eine sinnvolle Investition", betonte Friedlinde Gurr-Hirsch. Daher setzt sich die CDU-Landtagsfraktion dafür ein, dass Menschen mit Migrationshintergrund verstärkt als Fach- und Führungskräfte tätig werden. Hierzu sollen in Abstimmung mit der Wirtschaft besondere Fördermaßnahmen entwickelt werden. "Wir dürfen die Chancen, die in der Vielfalt unserer Gesellschaft liegen, nicht verschenken", mahnte die Landtagsabgeordnete.

Quelle: Friedlinde Gurr-Hirsch MdL

 

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