19.06.2013

Angela Merkel: "Willkommen bei Freunden!"

Barack Obama besuchte zum ersten Mal als US-Präsident Berlin (Bild: CDU Deutschlands)


Ein "Schlüssel zu Freiheit, Sicherheit und Wohlstand für alle" sei die Freundschaft zwischen den USA und Deutschland auch im 21. Jahrhundert.

Das hob Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel bei Ihrer Begrüßung des amerikanischen Präsidenten Barack Obama am Brandenburger Tor hervor. Vor allem das Brandenburger Tor nannte Angela Merkel ein Symbol der deutschen Einheit und Freiheit. Die Bilder vom Fall der Mauer 1989 seien damit ebenso verbunden wie der Ruf, der die friedlichen Proteste begleitet habe: "Wir sind das Volk, wir sind ein Volk!"

Einen "überaus großen Anteil" an der Wende und allgemein an der Geschichte der Bundesrepublik haben die USA, betonte die CDU-Vorsitzende – angefangen beim Marshall-Plan, der wirtschaftliche Erfolgsgeschichte geschrieben habe, über John F. Kennedys Bekenntnis zu Berlin bis hin zu Ronald Reagan und seiner Aufforderung an den sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow zum Sturz der Mauer.

"Die Freundschaft und die Treue der USA zu Deutschland sind einzigartig", so Merkel. Sie schloss ihre Rede mit ganz persönlichen Worten an den US-Präsidenten: "Lieber Barack, ich heiße dich willkommen bei Freunden!"

Barack Obama unterstrich die Bedeutung der transatlantischen Brücke ebenso wie Angela Merkel: "Ich bringe die Freundschaft des amerikanischen Volkes mit, genauso wie ich meine Frau Michelle und Malia und Sasha mitgebracht habe."

Bei strahlendem Sonnenschein am Brandenburger Tor war der US-Präsident zu Scherzen aufgelegt: "Sie haben vielleicht bemerkt, dass sie jetzt nicht bei mir sind, aber das Letzte was sie tun möchten, ist eine weitere Rede von mir zu hören." Zu Beginn seiner Rede hatte er angesichts der Hitze bereits sein Jacket abgelegt – "unter Freunden können wir etwas ungezwungener sein."

Quelle CDU Deutschlands

 

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