12.10.2016

"Familien unterstützen und frühkindliche Bildung fördern"

Ministerin Eisenmann setzt sich für die Bildungshäuser 3-10 ein (Bild: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport)


Der Ministerrat hat beschlossen, die bestehenden 194 "Bildungshäuser 3-10" dauerhaft zu finanzieren. Außerdem hat das Landeskabinett entschieden, das Förderprogramm zur Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Kinder- und Familienzentren im Jahr 2017 fortzuführen.

"In den Bildungshäusern leisten Erzieher gemeinsam mit Grundschullehrkräften hervorragende Arbeit, um Kindern einen guten Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen. Deshalb werden wir dieses Erfolgsmodell endlich auf ein finanziell sicheres Fundament stellen", betonte Kultusministerin Susanne Eisenmann. Bei den Bildungshäusern handelt es sich um eine Kooperation zwischen Kindergärten und Grundschulen mit regelmäßigen gemeinsamen und jahrgangsübergreifenden Bildungsangeboten.

Eine wissenschaftliche Begleitung durch das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) von 2008 bis 2015 hat bestätigt, dass sich die Arbeit der Bildungshäuser positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt. Insbesondere Kinder, die von familiärer Seite nicht ausreichend gefördert werden könnten, profitierten in ihren sprachlichen und mathematischen Kompetenzen.

Mit der Entscheidung, die Bildungshäuser in den Regelbetrieb zu überführen, sichert die Landesregierung den Fortbestand der derzeitigen Standorte. Dafür plant die Landesregierung Mehrkosten in Höhe von circa 1,8 Millionen Euro pro Jahr ein. Damit werden Anrechnungsstunden für die beteiligten Grundschulen finanziert (eine Anrechnungsstunde je institutions- und jahrgangsübergreifender Gruppe).

Förderung von Kinder- und Familienzentren wird fortgeführt

Die Landesregierung hat außerdem beschlossen, das im Jahr 2016 angelaufene Förderprogramm zur Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Kinder- und Familienzentren im Jahr 2017 fortzuführen. "Kinder- und Familienzentren sind nicht nur Kitas: Sie beraten, bilden und fördern Eltern und Kinder, sind Anlaufstelle und sozialer Treffpunkt für Familien und die Nachbarschaft, leisten wichtige Integrationsarbeit und tragen zur Entwicklung des Stadtteils bei", betonte Ministerin Susanne Eisenmann.

Weitere Informationen

Beide Programme - Bildungshäuser 3-10 sowie Förderprogramm von Kinder- und Familienzentren - wurden bei den Haushaltsplanungen für das kommende Jahr berücksichtigt und müssen im Rahmen der Beratungen des Staatshaushaltsplans 2017 noch vom Haushaltsgesetzgeber verabschiedet werden.

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

 

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