08.04.2016

CDU Baden-Württemberg analysiert Landtagswahl

Südwest-CDU diskutierte über die Ergebnisse der Landtagswahl 2016 (Bild: CDU-BW)

CDU-Landeschef Thomas Strobl ist bereit, nach Stuttgart zu wechseln (Bild: CDU-BW)

Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen (Bild: CDU-BW)

Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim (Bild: CDU-BW)


Bei einer Konferenz des Landesvorstandes mit den Erst- und Zweitkandidaten, den Kreisvorsitzenden und Kreisgeschäftsführern diskutierte die CDU über die Ergebnisse der Landtagswahl. Referenten waren Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen und Professor Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim.

Im Mittelpunkt der Sitzung, so hatten es der Landesvorstand und die Kreisvorsitzenden vergangenen Mittwoch vereinbart, stand die Analyse des Ergebnisses der Landtagswahl vom 13. März 2016, bei der die CDU Baden-Württemberg zwölf Prozentpunkte gegenüber 2011 verloren hatte. Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen und Professor Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim trugen ihre Analysen vor und beantworteten die zahlreichen Fragen der Teilnehmer.

Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl hat anfangs der Sitzung erklärt, dass er bereit sei, als Minister und stellvertretender Ministerpräsident nach Stuttgart zu gehen. Er werde Verantwortung für eine mögliche grün-schwarze Regierung übernehmen, wenn die Partei und die Landtagsfraktion dies mittragen. Dies sei mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Guido Wolf, abgestimmt, der die Entscheidung Strobls begrüßte und unterstützte. Es gehe jetzt, so Strobl, um einen Koalitionsvertrag, der das Land Baden-Württemberg voranbringe.

In dieser Woche starteten die Koalitionsverhandlungen zwischen Bündnis 90/Die Grünen und der CDU Baden-Württemberg mit einem Treffen der großen Koalitionsrunde. Dieser gehören je 18 Vertreter der beiden Parteien an. Am Anfang der Verhandlungen standen Beratungen über den Landeshaushalt. Ein für die CDU besonders wichtiges Thema, sind doch solide Finanzen und die "schwarze Null" ein Markenzeichen der Union. Nun tagen bis nächsten Freitag auch die neun Arbeitsgruppen von Grünen und CDU, die der großen und kleinen Koalitionsrunde inhaltlich zuarbeiten.

 

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